Unsere Erlebnisse in Krabi – 2

Thailandurlaub – Krabi (2/2)

17. Tag – 16.11.2009 – Fahrt Koh Lanta – Krabi, Baden im Hotstream Waterfall, 2 Nächte Phanom Bencha Mountain Resort

Unsere Zeit auf Koh Lanta ist nun wieder vorbei. Wir gingen als erstes in einen Fotoladen auf Koh Lanta und ließen uns 2 Bilder ausdrucken. Sie waren als Überraschung für die 2 Bootsführer unserer Mangroventour gedacht. Dann machten wir uns auf den Weg nach Lanta Noi. Die Fähren sind recht alt. Die heutige Fähre machte zumindest einen geringfügig besseren Eindruck als die letzte.
Unsere Tour führte uns 1x rund herum um Lanta Noi. Dieser Teil ist noch wenig touristisch erschlossen. Einige alte Häuser standen hier. Selbst Lanta Noi ist überzogen mit Ölpalmen- und Gummibaumplantagen. Einige recht ursprünglich aussehende Dörfer existieren auf Lanta Noi noch.

Wir fuhren weiter Richtung Krabi, nun über die zweite Fähre. Es verkehren ständig Fähren von einer Seite zur anderen.
In Khlong Thom angekommen, schauten wir uns den Tempel Wat Khlong Thom an. Er ist wunderschön, die Treppenaufgänge sind mit Schlangen geschmückt, auch die Eingangstüren zum Tempelinneren sind mit Figuren bestückt. Das gleichnamige Museum befindet sich mit auf dem Tempelgelände.

Schließlich fuhren wir zu den „Salty Hotsprings“. Das salzige Quellwasser, tritt aus der Erde hervortritt und ist ca. 40-42 °C warm. Leider wurde hier gebaut, so das wir uns nicht sicher waren, ob man hier wirklich baden kann. Da wir die thailändische Beschilderung nicht lesen konnten, sind wir hier nicht baden gegangen.

Unser nächstes Ziel waren noch einmal die Hotstream Pools (oder auch Hotstream Waterfall). Hier ging ich (Axel) baden. Das warme Wasser ist wirklich wohltuend und soll sich sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Die 10 Minuten in dem etwa 40-42 °C warmen Wasser waren mir doch etwas zu viel. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich wieder akklimatisiert hatte. Auf dem Markt in Nuea Khlong deckten wir uns noch mit lecker Mangosteen, Rambuttan und Wassermelone ein.

Ein heftiges Tropengewitter zog heute am späten Nachmittag über Krabi hinweg. Der Himmel war fast schwarz, dicke Gewitterwolken sowie Blitze und heftiger Regen sorgten für eine ordentliche Drohkulisse.

Der herzliche Empfang im Phanom Bencha Mountain Resort und das leckere Abendessen machten die Anstrengungen des Tages fast wieder vergessen. 80 km auf thailändischen Straßen sind eben doch etwas anderes, als bei uns zu Hause. Für eine kleine Aufregung sorgte eine ca. 20 cm große Schlange im Bad unseres Bungalows. Son erklärte uns, dass diese ungefährlich sei, nicht giftig und lediglich Geckos verspeist. Aber auch er kam mit einem Stock bewaffnet und nahm gleich den ganzen Müllbeutel mit. Hoffen wir nur, dass er die Schlange nicht direkt vor unserer Tür wieder freigelassen hat.

18. Tag – 17.11.2009 – Tour um den Phanom Bencha Mountain

Heute versuchten wir unsere ungenutzten Fährtickets wieder zurück zu geben. Nachdem wir gestern bereits der lokalen Reiseagentur am Fährhafen einen Besuch abgestattet hatten, mussten wir heute noch einmal zum Fährterminal, um nun die Rückgabe der Voucher auf dem Weg zu bringen. Dummerweise stand auf unseren Voucher, dass der Ticketpreis nicht zurückerstattet wird. Dazu kam noch, dass uns pro Ticket 100 THB zu viel abgeknöpft wurden. Dazu aber später mehr.

Erst einmal zu unserer heutigen Tour: Wir sind heute rund um den Phanom Bencha Mountain gefahren. Dazu fuhren wir zuerst die Hauptstraße Nr. 4 entlang bis kurz vor die Abbiegung nach Surat Thani. Dann auf der Nr. 4 zurück bis zur nächsten Kreuzung. Hier musste laut Karte die Abzweigung sein, die um das Phanom Bencha Naturschutzgebiet herum führt. Wir sind einfach so die Straße entlang gefahren. Eine richtige Straßennummer gab es nicht und auf der Karte war auch keine eingetragen. Zumindest konnte man sich aber mit viel Mühe einigermaßen zu Recht finden. Zuerst ging es durch endlos lange Ölpalmen- und Kautschukplantagen. Dann kamen wir dem Berg immer näher. Etwas weiter gab es sogar ein kleines Dschungelgebiet, durch welches die Straße führte. Wir konnten aber nicht erkennen ob dies nun ein Stück echter Dschungel war. Offensichtlich lohnte sich hier ganz nah am Berg der Anbau der „Nutzpflanzen“ nicht oder das Gebiet war einfach zu klein.

Ein kleiner Schreck folgte, als wir auf einmal auf der Straße eine Straßensperre mit Polizei sahen. Diese stellte sich als völlig harmlos heraus. Der Polizist befragte uns nur ganz kurz, warum wir hier unterwegs wären. Die kurze Erklärung, dass wir eine Rundtour um den Phanom Bencha Nationalpark machen, schien ihm auszureichen. Er ließ uns sogleich weiterfahren. Auf unserem Weg kamen wir durch mehrere Ortschaften, eine davon war Khao Phanom. Leider haben wir den direkten Weg zu unserem Resort nicht gefunden, so dass wir die Straße Nr. 4037 in Richtung Nuea Khlong gefahren sind. Von hier aus ging es dann am Airport vorbei in Richtung Krabi und wieder zurück zum Phanom Bencha Mountain Resort.
Insgesamt war das „Selbstfahren“ hier in Thailand (Krabi) sehr unkompliziert. Linksfahren und Schalten ist überhaupt kein Problem. Die Gänge liegen gleich, lediglich der Blinker auf der rechten Seite und der Scheibenwischer auf der linken Seite des Lenkrads waren etwas gewöhnungsbedürftig. Der Verkehr selbst ist hier völlig entspannt. Die Einheimischen fahren wirklich sehr rücksichtsvoll- im Gegensatz zu Indonesien. In Bangkok selbst zu fahren empfehlen wir nicht, da hier wesentlich mehr Verkehr ist. In den Provinzen und außerhalb der Großstädte ist das Fahren aber wirklich einfach. Selbst kleine Fehler beim Abbiegen werden toleriert und man kann gleich auf die richtige Spur wechseln.

Eines der Highlights unseres Urlaubs war das Zubereiten des eigenen Abendessens. Wir fragten Son, ob wir nicht mal zuschauen dürften wie ein thailändisches Curry zubereitet wird. Son drehte gleich den Spieß herum und ließ uns unser eigenes Abendessen kochen. Das hat richtig Spaß gemacht und unter Anleitung der Köchin war dies auch gar kein Problem. Ich (Axel) bereitete mir ein Padped Curry mit Tintenfisch zu und Katja ein Padped Chicken. Dazu aßen wir Reis und es war absolut lecker!

 

Fähre Krabi – Koh Lanta (Anmerkungen und Warnung!)

Der Ticketschalter der Fährgesellschaft ist sehr mit Vorsicht zu genießen. Wir gingen in die Halle des „Krabi Passenger Port“. Dort wurden wir sogleich von netten freundlichen Menschen empfangen, die uns zu einem Ticketschalter „halfen“. Auf unsere Frage was ein Ticket von Krabi nach Koh Lanta kostet, bekamen wir die Antwort 500 THB. Dummerweise lasen wir die am Eingang zum Gebäude angebrachte große Tafel nicht genauer, sonst wäre uns aufgefallen, dass der Ticketpreis 400 THB beträgt. So buchten wir nun von Krabi nach Koh Lanta, Koh Lanta nach Ko Jum und Ko Jum nach Krabi. Leider konnten wir jedoch die Fahrt von Koh Lanta nicht antreten, so das wir nun 2 Ticketvoucher übrig hatten. Als wir diese zurückgeben wollten, mussten wir uns belehren lassen, dass die Tickets nicht zurückgegeben werden können. Ich insistierte jedoch und versuchte eine Erstattung zu bekommen. Bei der Hälfte des regulären Ticketpreises war leider das Ende der Verhandlungsbereitschaft erreicht und wir mussten uns mit 1000 THB zufrieden geben. Wir können nur jedem dringend empfehlen diese unserer Meinung nach kriminellen Machenschaften nicht zu unterstützen, sondern links vorbei zu gehen bis zum eigentlichen Wartebereich. Hier gibt es noch einen zweiten Ticketschalter, an dem man die Tickets für die Fähre auch direkt kaufen kann!

Wichtig: Nicht direkt gleich vom ersten Schalter abfangen lassen, sondern zum eigentlichen Ticketschalter durchgehen. Die Voucher, die man am ersten Schalter bekommt, muss man ohnehin hier am zweiten Schalter in ein Fährticket umtauschen!

Links zu Krabi und Koh Lanta, Ferryservice:

www.lantalanta.com Webseite mit Hilfen zur Anreise nach Koh Lanta (auf Deutsch)
lanta.krabi.info/how-to-get-lanta.htm Informationen rund um Krabi. Auch einen Überblick über Hotels und die Nationalparks gibt es hier.

Unsere 3 letzten Nächte in Bangkok