Thailand – Krabi – Kalksteinfelsen, Tempel und Dschungeltouren

3. Tag – 02.11.2009 – Flug nach Krabi, Ankunft Phanom Bencha Mountain Resort

Heute früh mussten wir gleich wieder um 6:15 Uhr aufstehen (och neee…). Nach einer kurzen Dusche holte uns unser vorbestelltes Taxi (500 THB) pünktlich um 7:00 Uhr ab und brachte uns noch vor der Rushhour zum Flughafen (ca. 45km). Die Rushhour ist auf Bangkoks Stadtautobahn von ca. 7:30 – 9:00 Uhr. Dann dauert die Fahrt schon mal bis zu 2h!
Als erstes gaben wir am Air Asia Schalter unser Gepäck auf und checkten ein (4 Kilo Übergepäck – 343 THB). Unser Frühstück genossen wir im Starbucks Cafe. 2 Croissant’s, 1 großer + 1 kleiner Tee Latte, 1 Bruscetta, 1 Schokomuffin ergaben eine Summe von 653 THB.

Pünktlich um 10:40 Uhr startete der Flieger mit uns nach Krabi. In Krabi angekommen gingen wir als erstes zum Mietwagenschalter von Budget Car Rental Thailand und nahmen unsere „kleinen“ Toyota Vigo 2,5D in Empfang. Ein wirklich schönes Fahrzeug mit Klimaanlage und Pickupausführung. So dieselten wir nun durch den gemütlichen Verkehr ins Hinterland zum Phanom Bencha Mountain Resort. Das ist eine sehr schöne kleine naturnahe Bungalowanlage mit einem „Natural Pool“, gelegen in einem schönen tropischen Garten mit traumhaftem Ausblick auf die Kalksteinfelsen und den „Jungle“. Im Garten gibt es viele Obstbäume (Bananen, Jackfruit, Papaya, Kokospalmen…). Man darf sich die Früchte vom Baum holen und verzehren, wenn man diese im Restaurant bestellt muss man sie bezahlen (alles aus dem eigenen Garten).

Unser Doppelbungalow mit der Nummer „6“ ist sehr schön in die Natur integriert, hat eine tolle Terrasse mit Blick auf den Dschungel. Der Bungalow besteht aus 2 Schlafräumen mit einer Toilette und Dusche. Die Ausstattung ist recht einfach, aber dennoch völlig ausreichend (Moskitonetz, Ventilator, Stühle und Tisch auf der Terrasse). Hier ist es sehr schön ruhig, die Vögel zwitschern, die Luft ist sauber und man fühlt sich gleich ganz entspannt.
Ein kleiner Einkauf im Big C – Supermarket versorgte uns mit dem Notwendigsten (Obst + Wasser).
Die Hauptstraße führte uns nach Krabi – Stadt. Der Verkehr staute sich gleich beim Nachtmarkt am alten Pier. Wir parkten den Toyota in einer Seitenstraße und schlenderten ein wenig über den Markt. Heute am Vollmondtag findet überall das große Lichterfest (Loy Krathong) statt. Bei diesem Fest werden der Göttin des Wassers (Mae Khingkhe) Opfergaben in Form von wunderschönen Blumengestecken mit Kerzen und Räucherstäbchen dar gebracht. Diese treiben auf den Flüssen, Seen und Klongs in ganz Thailand und Malaysia.

Dabei geht man wie folgt vor:
Bei Einbruch der Dunkelheit gehe man an einen See, Fluss oder Klong, zündet die Kerze und die Räucherstäbchen an, hält das Gesteck mit beiden Händen über den Kopf und betet (wünscht) sich und anderen z.B. viel Gesundheit und Wohlergehen und dankt der Göttin des Wasser für alle Dinge, die mit dem Wasser zu tun haben, sowie für das Wasser als Lebenselixier selbst.
Wir kauften auch ein solche Opfergabe (20 THB) auf dem Nachtmarkt und übergaben diese später dem kleinen Fluss im Bencha Mountain Resort.

Wir genossen das vorzügliche Abendessen (2 Getränke, 1 Salat, 1 Suppe, 2x Curry ~270 THB).
Unser kleines Abenteuer begann, als wir versuchten die Opfergabe in den kleinen Fluss zu setzen. Ich (Axel) fragte Son (den Anteilseigner und Chef vom Resort ), ob wir unsere Opfergabe hier in den Fluss setzen dürfen. Der beste Platz meinte Son, wäre über die Brücke und dann gleich neben der Mini-Insel im Wasser. Also versuchte ich über die wackelige Brücke zu kommen und was passierte?? Logisch, ich brach ein!!! Bereits am Vormittag besichtigten wir die Brücke – ich ging aber nur ein Stück drauf. Jetzt am Abend meinte Son, dass ich ruhig richtig auf die Brücke gehen könnte. In der einen Hand balancierte ich stolz die Opfergabe, in der anderen Hand Feuerzeug und Taschenlampe. Die Brücke wackelte ein wenig und plötzlich krachte es und ich konnte mich gerade noch so abfangen!! Als ich versuchte wieder zurück zu gelangen, brach die Brücke noch an 2 weiteren Stellen ein. Mir reichte es für heute Abend!
Im Nachhinein erzählte uns Son, dass die Brücke hier im tropischen Klima auf Grund der Feuchtigkeit und Wärme spätestens alle 2 Jahre erneuert werden muss, weil das Holz schlicht verfault und morsch wird. Offensichtlich waren die 2 Jahre gestern gerade um… * haha *.

4. Tag – 03.11.2009 – Tour zu den Hot Springs, Blue Lagoon bei Khlong Thom

In der Früh nahmen wir noch etwas schlaftrunken die Geräusche von Holzarbeiten war, aber wunderten uns nicht weiter. Beim Frühstück sahen wir, das Son gleich heute Morgen die Brücke abreißen ließ. Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück noch durch den wundervoll gepflegten Garten des Phanom Bencha Mountain Resorts gegangen. Dabei entdeckten wir Kaffeesträucher, Ananas, Papaya, Mango, Jackfruit und Kokospalmen. Eine Ananas nahmen wir uns gleich mit in den Bungalow. Wir trafen auch eine ältere Frau, die hier wohl als Gärtnerin arbeitet.

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Trang und wollten ursprünglich zum Hot Stream Waterfall und Crystal Pool in der Nähe von Khlong Thom. Leider fanden wir nicht auf Anhieb die richtige Abzweigung, so dass wir erst einmal fast in Lam Thap landeten und dann auf dem Rückweg nach Khlong Thom an der Crystal Lagoon und dem Hot Stream Waterfall vorbei kamen. Auf der Fahrt regnete es wie aus Kübeln, so dass die Scheibenwischer des Autos mächtig zu tun hatten. Als wir am Wasserfall ankamen hörte es zum Glück zu regnen.
Der Eintritt am Hot Stream Waterfall kostete 80 THB pro Person und 20 THB für das Parken des Autos. Am Wasserfall befanden sich kleine Becken in denen die Menschen bei einer Wassertemperatur von ca. 40-42 Grad badeten. Das ist gut für die Gesundheit.
An der Crystal Lagoon kostete der Eintritt 200 THB pro Person und 20 THB fürs Parken. Man konnte verschiedene Wege gehen. Wir nahmen den 1400 m langen natural trail und kamen vorbei am Crystral Pool. Der Weg führt mitten durch den Dschungel, vorbei an allen Arten von Palmen und an richtigen Bambuswäldern. Wir wanderten über Holzstege, die zum Teil auch recht renovierungsbedürftig sind! Wir wanderten ein wenig weiter und kamen zum sogenannten Emerald Pool (Blue Lagoon). Dort schwammen alle Besucher in kristallklarem Wasser. Für eine Abkühlung und zum relaxen ideal. Das Wasser enthält soviel Calcium Carbonat, das davon abgeraten wird es zu trinken, weil man davon Gallensteine bekommen kann! Wir können den Besuch dort trotz verhältnismäßig hohem Eintrittspreis empfehlen.
Als es dunkel wurde fuhren wir zurück in unsere Bungalowanlage. Wir aßen leckeres Curry und Suppe, sowie als Nachtisch einen Pancake mit Früchten und Honig. Axel probierte auch Jackfruit. Jackfruit schmeckt ein bisschen nach Nüssen und leicht nach Citrusfrüchten – sehr lecker! (Snakefruit schmeckt noch etwas nussiger, aber mindestens genauso gut).

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5. Tag – 04.11.2009 – Irrfahrt zum Huay Toh Waterfall im Khao Phanom Bencha Nationalpark, Ao Nang Beach, Nopparath Thara Beach, Wat Sai Thai

Heute hatten wir uns eigentlich vorgenommen zum Huay Toh (auch Huai Toh) Waterfall zu fahren. Wir fuhren vom Phanom Bencha Mountain Resort in Richtung Tiger Cave Temple (Wat Tam Sua). Nach Auskunft der Nonnen ist der Tempel jederzeit geöffnet. Nun suchten wir den Weg zum Wasserfall. Leider ist unsere Karte nur sehr ungenau und bei der Suche nach der Straße keine Hilfe. Wir fragten Einheimische nach dem Weg, aber mit der Karte konnten selbst Sie nichts anfangen. Also fuhren wir einfach in Richtung Ao Nang und schauten uns den Strand an. Dort zogen erneut Regenwolken auf und es regnete wie aus Strömen. Viel vom Strand gesehen haben wir dabei leider nicht.
Im Häagen-Dazs Cafe haben wir jeder 3 Kugeln leckeres Eis gegessen (620 THB + 62 THB Servicecharge!). Auch einige Postkarten erstanden wir (13 Postkarten a 5 THB + Briefmarken – 286 THB). Nun fuhren wir weiter zum Nopparath Thara Beach. Es regnete immer noch wie aus Gießkannen. Allerdings war der Strand viel schöner als der Ao Nang Beach… Nicht so viele Menschen, kein Krach, kein Lärm, keine Essensstände alle 5m! Einfach nur schön! Hierher müssen wir unbedingt noch einmal bei schönerem Wetter kommen.

An der Schnellstraße Nr. 4 besichtigten wir den Tempel Wat Sai Thai mit dem goldenen liegenden Buddha in einer kleinen Kalksteinhöhle.

Wie auch schon am Vortag fanden wir die Abbiegung zum Huay Toh Waterfall wieder nur durch Zufall (wohl auch, weil wir die Darstellung auf der Karte falsch interpretiert haben). Von der Schnellstraße Nr. 4 sind es ca. 17km bis zum Nationalpark mit dem Wasserfall (Eintritt 230 THB). Der Weg führt ca. 350m durch den grünen Dschungel über eine Brücke bis direkt an den Wasserfall. Da hier in Thailand (Andamanenküste) gerade die Regenzeit endet, war der Wasserfall reichlich gefüllt und strömte kraftvoll herunter. Ein wirklich toller Anblick! Außerdem kann man im Khao Phanom Bencha Nationalpark noch übernachten und auch weitere ausgedehnte Wanderungen unternehmen. Leider regnete es immer wieder, so das wir nur die relativ kurze Strecke bis zum Wasserfall gegangen sind. Katja fuhr dann den ganzen Weg mit dem Pickup zurück bis zum Phanom Bencha Mountain Resort. Den Abend genossen wir erneut bei uns im kleinen Restaurant. Son beriet uns auch heute erstklassig was die Auswahl unseres Abendessens betraf.

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6. Tag – 05.11.2009 – Tiger Cave Temple – Wat Tam Sua

Heute früh sind wir um 6:00 Uhr aufgestanden! Der Wat Tam Sua war unser heutiges Ziel. So früh aufzustehen, fiel uns schon sehr schwer. Kurz vor 7:00 Uhr fuhren wir mit unserem Pickup in Richtung Tempel. Dort angekommen, empfing uns eine herrliche Ruhe! Einige Mönche und Nonnen säuberten die Tempelanlage und schmückten die Altare mit Blumen und Räucherstäbchen bzw. kleinen Kerzen. Im Tempel selbst wurde schon fleißig unterrichtet! Per Lautsprecher wurde der Unterricht auf dem ganzen Tempelgelände übertragen. Es ist wirklich sehr beeindruckend!

Ungefähr um 7:15 Uhr sind wir die ersten Treppen hinauf gestiegen. Es war schon recht warm und die Stufen sind sehr steil und genügen definitiv nicht unserem deutschen Einheitsmaß. Aber es wäre ja auch wirklich schlimm, wenn hier in Thailand alles (oder vieles) so wäre, wie bei uns in Deutschland. Äußerst anstrengend war es dennoch die Stufen zu bewältigen! 1237 Stufen! Mal 5cm hoch, mal 10cm, mal 20 oder gar 50cm! Manchmal sogar nur ca. 5cm tief, so dass man gerade den Fuß aufsetzen konnte. Oft hatte man auf den Stufen keinen Schatten, so dass man der Sonne schutzlos ausgeliefert war. Nach ca. 60 min. hatte ich die Stufen überwunden und kam ziemlich fertig ganz oben auf der Plattform an. Belohnt mit einem absolut fantastischen Blick über die Region Krabi bis hin zum Meer.
Natürlich musste man auf der Plattform die Schuhe ausziehen und auch angemessene Kleidung ist absolute Pflicht! Dazu gehören mindestens eine lange Hose und auch bedeckte Oberarme. Den Sonnenhut ließ ich allerdings auf, weil mir diese doch recht zusetzte. Ich fühlte auf jeden Fall, dass dies ein besonderer Ort ist. Irgendwie wird man ganz ruhig und bewundert nur noch das tolle Panorama und die besondere Atmosphäre. Ich war heute Morgen der Erste auf der Plattform- kein Mensch weiter hier. Keine Touristen um diese Zeit! Eine Spende von 100 THB und 3 Räucherstäbchen weiter, machte ich mich wieder auf den Rückweg. 1237 Stufen bergab! Das war fast noch anstrengender, als die Stufen bergauf zu laufen, weil man sein ganzes Gewicht bei jedem Schritt abfangen muss. Nach ca. 20-30 min. unten angekommen, hatte ich ganz zittrige Knie und musste mich erst einmal ausruhen. Jetzt waren auch schon die Affen alle wach und beguckten uns zuerst etwas skeptisch. Schließlich kam einer der Affen heran und ging mir an meine Kameratasche. Das geht ja gar nicht! Er grapschte nach der Tasche und ich zog auf der anderen Seite! Als der Affe merkte, dass dies Nichts wird, griff er sich meine Trinkflasche. Damit zog er sich auf den Baum zurück. Klar, die Trinkflasche haben wir eingebüßt, aber besser diese als die Kamera oder gar meine Brille!
Danach sind wir noch circa 200 Stufen zu der Tiger-Höhle mit seinen Stalagmiten und Stalaktiten hinauf und hinabgestiegen.Wunderschöne alte und riesig große Bäume standen in dem dichten Urwald.
Gegen 10:30 Uhr waren wir wieder in unserem Resort und genossen erst einmal das herrliche Frühstück! 1 riesige Obstplatte, Müsli mit Milch, Toast, Marmelade, starken Kaffee und 1 Ei!
Den restlichen Tag nutzen wir zum Ausruhen und statteten dem Natural-Pool einen Besuch ab! Herrlich erfrischend und total ruhig, was kann es schöneres geben!

7. Tag – 06.11.2009 – Klong Moung Beach, Noppharat Thara Beach

Bereits zum dritten Mal in dieser Woche regnete es vor mittags so heftig, dass die Straßen total überschwemmt waren. Teils wälzten sich schlammige Ströme die Wege entlang. Wieder einmal rotierten die Scheibenwischer auf Hochtouren!

Am Klong Moung Beach wurde Strandgut angeschwemmt. Kinder spielten und badeten trotz des Regens. Abgesehen von den vielen Hotels hat der Klong Moung Beach unserer Meinung nach nicht besonders viel zu bieten. Sicher, bei Sonnenschein ist es ein schöner Strand. Etwas weiter entfernt wurde ein großes Schiff entladen. Der Königspalast liegt am südlichen Ende des Strandes. Die Insel Kaw Kwang ist dem Strand vorgelagert. Danach fuhren wir weiter zum Noppharat Thara Beach, ca. 1km nördlich vom Ao Nang Beach gelegen. Bei unserem Besuch ging gerade die Flut zurück, so dass wir zu den vorgelagerten Inseln hinüber laufen konnten. Diese bieten sehr schöne Fotomotive und man kann hier auch viele verschiedene Muscheln sammeln.
Der Strand ist schön flach und auch gut geeignet für Familien mit Kindern.
Gleich nebenan ist auch ein kleiner Hafen, wo man Ausflüge nach Koh Phi Phi, Koh Lanta und Phuket buchen kann. Einige Restaurants bieten Ihre Speisen an. Die Preise sind hier doch recht hoch. Wir bevorzugen eher die typische thailändische Küche.

Deshalb fuhren wir nach Krabi-Town. An der Kongka Road befindet sich das auch bei den Einheimischen beliebte Thai-Restaurant Koh-Thung (Kotung). Verschiedene Sorten Fisch und die ganze Palette thailändischen Gemüses kann in der Auslage betrachtet werden. Wir aßen 1x Soured Mango Salad, 1x Phat Thai Chicken (gebratene Nudeln mit Hühnchen, Erdnüssen, Ei + Gemüse), 1x Tom Kaa Chicken (Kokosmilch, Galanggal, Zitronengras, Hühnchen, versch. Gemüse) und 1x Squid Basil (Tintenfisch, Gemüse, Chili, Basilikum). Dazu gab es Reis und eine Coke, sowie 1 Limettensaft auf Eis (345 THB).
Im Loose-Reiseführer wurde Lisa’s Bakery angepriesen. Hier gab es Brot, Kuchen und Gebäck. Das Brot stellte sich dann als schlichtes Toastbrot heraus und „Vollkorn-“ war es schon gleich gar nicht. Wer aber mal wieder Appetit auf dunkleres Toastbrot hat, ist hier richtig aufgehoben.

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8. Tag – 07.11.2009 – Thanbok Khoranee Nationalpark, Ao Luek, Laem Sak Cape

Unsere heutige Abenteuertour führte uns zum Thanbok Khoranee Nationalpark. Dieser liegt ca. 75km von Krabi entfernt, wenn man der Hauptstraße Nr. 4 in Richtung Phang Nga folgt. Dies ist auch gleichzeitig die große Verbindungsstraße nach Phuket.
Der Thanbok Khoranee Nationalpark ist ein eher kleiner Park, wird aber von den Einheimischen gern am Wochenende für einen Ausflug besucht. Der Park besteht aus einer kleinen Dschungellandschaft, durch die ein kleiner Bach fließt. Der Bach tritt in einer kleinen Grotte zu Tage und schlängelt sich dann durch den Park. In größeren und kleineren Becken staut sich das Wasser und kann teils zum Baden genutzt werden. Es ist ein Riesenspaß für alle, sich hier zu erfrischen. Kleine Brücken und angelegte Wege führen durch den Dschungel. Bei Sonnenschein laden die schönen Lichtspiele zum Fotografieren ein. Ein herrliches Grün ziert die Wasserbecken. Der Eintrittspreis von 400 THB für 2 Personen scheint im Vergleich zum Phanom Bencha Nationalpark etwas hoch angesetzt, ist aber dennoch im Rahmen.

Auf dem Rückweg nach Krabi hielten wir in Ao Luek um einen schönen Tempel zu fotografieren. Außerdem genossen wir am Laem Sak Cape ein leckeres Chicken Curry und Prawns Tempura. Zusammen mit einer Coke und einer Trinkkokosnuss kamen wir auf einen Preis von 280 THB (incl. Tip).
Auch dieses Restaurant hatte das „Clean Food – Good Taste“ – Schild, welches dafür steht, dass die Küche sauber und ordentlich ist und man ohne Bedenken dort essen kann. Auch das Phanom Bencha Mountain Resort Restaurant und das Kotung Restaurant in Krabi Town hat dieses Schild.

9. Tag – 08.11.2009 – Ao Railay West+East, Ao Ton Sai

Unser heutiger Besuch galt dem wohl bekanntesten Strand von Krabi, dem Railay Beach. Wir fuhren mit dem Auto zum Ao Nang Beach und kauften 2 Tickets für das Longtailboot (100 THB pro Fahrt+Person = 400 THB ges.). Wir warteten ca. 10 min bis das Boot startbereit war. Das ist immer dann der Fall, wenn ca. 6-8 Leute da sind, die an den entsprechenden Strand fahren wollen. Der Transfer dauert ca. 15-20 Min. Zuerst steuert das Boot den Ton Sai Strand an. Wir hatten 2 Passagiere, die hier aussteigen wollten. Danach wird gewendet und die Fahrt geht zum direkt gegenüber liegenden Strand Railay West. Hier begrüßten uns eine ganze Reihe vor Anker liegender Longtailboote und jede Menge Sonnenhungriger. Auch die Strandverkäufer ließen nicht lange auf sich warten. Der Sandstrand ist sehr feinkörnig und schön. Das Wasser ist schön blau-grün gefärbt. Der Wermutstropfen bei diesem Strand sind jede Menge Resorts und die doch offensichtliche Überbevölkerung durch die Touristen. Wir sind auch noch nach Railay East gelaufen und wollten uns ansehen, wie es da ausschaut. Hätten wir das lieber nicht getan. So einen schmutzigen und voller Unrat liegenden Strand bzw. -abschnitt haben wir schon lange nicht mehr gesehen! Die Abwässer werden ungefiltert ins Meer gelassen und die hier ansässigen Bars sind jenseits von Gut und Böse! Alles irgendwie dreckig, speckig und ungepflegt! Wenn wir hier unsere Unterkunft gebucht hätten, dann wären wir ohne überhaupt die Zimmer anzuschauen wieder abgereist! Nun wirklich entsetzt machten wir uns auf den Rückweg zum Railay West Beach. So richtig Lust auf baden hatten wir nun auch nicht mehr, obwohl die Kulisse wirklich prächtig ist und eigentlich dazu einladen würde. Nachdem wir uns am Strand etwas ausgeruht hatten, machten wir uns mit dem nächsten Longtailboot auf zum Ao Nang Beach.
Morgen müssen wir leider unser Auto wieder abgeben. Deshalb fuhren wir zum Flughafen, um mit der Autovermietung eine Abholung des Autos in unserem Resort zu vereinbaren. Dies funktionierte ohne Problem. Toll!
Da in Krabi leider das Kotung Restaurant geschlossen hatte, machten wir uns gegen Nachmittag wieder auf in unser Resort.

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10. Tag – 09.11.2009 – Auto abgeben, Relaxtag im Resort, 1 Stunde leichtes „Dschungelwalking“

Heute konnten wir leider nicht so viel machen, da wir mittags unser Auto abgeben mussten. So genossen wir unser ausführliches Frühstück, einen kleinen Schwatz mit Son und die schöne entspannte Atmosphäre im kleinen Restaurant.
Während der Mittagshitze saßen wir auf unserer schönen Terrasse und schrieben Postkarten. Ein gewittriger Regenschauer unterbrach unser Bad im Natural Pool. Der Pool war gerade gestern frisch gereinigt worden und hatte schönes frisches Wasser. Es war herrlich kühl und erfrischend.
Am späten Nachmittag ging ich (Axel) mit Son noch auf eine kleine Dschungeltour. Son wollte mir zeigen, wie das Wasser für das Resort gewonnen wird. Etwas oberhalb (ca. 30-50 Höhenmeter) und im Dschungel versteckt kommt ein kleiner Bach das Tal herunter. Hier sind in einem Becken Rohre eingebracht, die das Wasser in einen ca. 77.000 Liter großen Behälter leiten. Im Behälter selbst befindet sich noch Aktivkohle, bzw. Holzkohle, die das Wasser filtert und danach für die Nutzung bereitstellt. Mit dieser Technik wird das gesamte Resort versorgt (alle Bungalows, das Restaurant und auch der Schwimmingpool). Das Wasser kommt ursprünglich hoch oben vom Berg. Es ist nicht verschmutzt, oder verunreinigt und kann auch sehr gut zum Zähneputzen benutzt werden. Zum Trinken und Kochen wird jedoch Wasser aus Flaschen benutzt.
Die Abwässer werden in jedem Bungalow in Sickergruben gesammelt. Dies ist eine sehr bewährte Technik, die bereits seit langem bekannt ist. Mit dieser Art der umweltfreundlichen Wasser- und Abwasserbehandlung unterstreicht das Phanom Bencha Mountain Resort seinen Anspruch eines Eco-Resorts. Weiterhin gehört zum Resort eine Pflanzenzuchtanlage. Hier werden Blumen und Pflanzen für den tropischen Garten gezüchtet und auch verkauft.
Es wird außerdem konsequent darauf geachtet nicht zu viel Abfall zu erzeugen und diesen entsprechend zu entsorgen. Man sollte also auch selbst dazu beitragen, indem man den Müll trennt!
Unseren letzten Abend genossen wir noch einmal bei einem sehr leckeren Curry, Suppe Tom Kaa Chicken und Tempura Rice Balls.

Links zu Krabi und Umgebung:

Khao Phanom Bencha National Park Die offizielle Seite des Khao Phanom Bencha Nationalparks. Auf dieser Seite gibt es auch noch Informationen über weitere thailändische Nationalparks.
Krabi Information und Hotel Reservierung Informationen rund um Krabi. Auch einen Überblick über Hotels und die Nationalparks gibt es hier.

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