Axel – Khlongtour mit Green Mango Tours

Meine heutige Tour begann mit dem Besuch des Hindu-Tempels auf der Silom Road. In dem hinduistischen Tempel haben wir die Schuhe ausgezogen und an einer kleinen Zeremonie teilgenommen. Dafür wurde eine Spende von 20 THB erwartet. Ich bekam eine weißen Punkt auf die Stirn gemalt. Die Priester sind die Überbringer der Wünsche und Geschenke an die hinduistischen Gottheiten.
Danach besuchten wir einen kleinen Markt an der Silom Road, wo verschiedene Gewürze, Fisch und Gemüse angeboten wurde. Danach fuhren wir mit dem öffentlichen Bus (dies kostete nichts, weil die Regierung für versch. Buslinien festgelegt hat, dass sie entgeltfrei sind) zum Saphan Taksin Pier und von dort aus fuhren wir mit dem Taxiboot in Richtung Rachini Pier. Auf dem Chao Phraya verkehren jede Menge Ausflugsboote und es werden auch Touren bis nach Ayutthaya angeboten (Tagestouren 3 Stunden Hin und 3 zurück). Hier stiegen wir nach kurzer Wartezeit auf das Longtailboot um, welches uns durch die Khlongs führte. Als Klong werden die Wasserwege / Kanäle in Bangkok bezeichnet. Hier haben viele Einheimische ihre eigenen Häuser und leben mitten in Bangkok dennoch wie in einer eigenen kleinen Welt. Um in die eigentlichen Khlongs zu kommen muss man zuerst eine Schleuse passieren.

Eine leckere Nudelsuppe ( Reis oder Eiernudeln mit Schweine- oder Rindfleisch) kostete 20 THB pro Person und schmeckte vorzüglich. In den Khlongs schwimmen viele Wasserhyazinthen. Diese vermehren sich sehr schnell und können durchaus dazu führen, dass ein Gewässer zuwuchert. Sie müssen deshalb regelmäßig entfernt werden. Aus den Stielen werden die verschiedensten Produkte hergestellt ( z.B. Körbe, Sessel, Regale, Tabletts, sowie Pflanzgefäße).
Als nächstes besichtigten wir eine Orchideenfarm, diese beliefert unter anderem die örtlichen Märkte mit Blüten. Das Wasser in den Khlongs ist erstaunlich sauber, hier fühlen sich jede Menge Fische und auch Wasserwarane sehr wohl. Wenn man einen solchen zu sehen bekommt, sollte man schnell seine Tasche oder Geldbörse berühren, das soll Glück und Reichtum bescheren. Außerdem sind hier viele Boote mit den Dingen des täglichen Bedarfs unterwegs. Wenn man an einem Tempel vorbeikommt, kauft man ein Brot und füttert damit die Fische – auch dieses bringt Glück und Wohlergehen. Die Fische in der Nähe des Tempels zu angeln ist verboten, jedoch 20 Meter weiter ist dies wieder erlaubt.Teils sind die Häuser mit sehr schönen Orchideen dekoriert. Die Orchideen sind hier ein Thailand Blumen die sich wirklich jeder leisten kann.
Es folgte der Besuch des Blumen- und Gemüsemarktes, dem Pak Klong Talaat. Dort wurden Unmengen von Gemüse und Früchten, sowie Gewürze z.B. Chilis, Galangal und Knoblauch angeboten. Blumen wurden zu wunderschönen Gestecken und Opfergaben verarbeitet. Auch Hochzeitsschleifen für das Brautpaar werden hier kunstvoll gefertigt. Selbst Rosen und Gerberas, die in Asien nicht beheimatet sind, werden hier angeboten.
Alle Blumen werden 2 Mal täglich frisch angeliefert, im Zeitraum dazwischen kann man tolle Schnäppchen machen, z. B. 30 Rosen für 20 THB. Im portugiesischen Viertel stand eine 93 Jahre alte Kirche. Beim Gang durch die Gassen bekam man einen guten Einblick in das Leben der Bewohner. Etwas ganz besonderes, ist eine spezielle Art von Kuchen, welcher mit Zucker und Rumrosinen verfeinert ist.
Als nächstes besuchten wir den Wat Prayoon Wongsawat, einen kleinen chinesischen Tempel.

Der Wat Kanlaya mit dem 15 Meter hohen sitzenden Buddha, sowie der größten Bronzeglocke Thailands war schon wirklich beeindruckend. Der Tempel Wat Arun (Tempel der Morgenröte) besitzt 5 Türme. Die 4 kleineren sind nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet, der große Turm ist außen mit Porzellanscherben verziert, diese stammen aus dem Handel mit China. Die kaputt gegangenen Stücke wurden „recycled“ und an den Turm angebracht. Der zentrale Turm wird von Tempelwächtern und Dämonen gestützt. In den Nischen reitet der Gott Indra auf dem 3-köpfigen Elefanten Erawan. Der wunderschöne Blick über Bangkok entschädigt für die Anstrengungen des Aufstiegs. Der Eintritt betrug 50 THB pro Person.
Wir setzten mit der Fähre auf dem Chao Praya über und fuhren mit dem Tuk-tuk (40 THB) zum Amulettmarkt. Dort kauften wir zwei kleine Buddhafiguren, entsprechend dem Wochentag unserer Geburt. Der Rückweg mit dem Taxiboot und dem Skytrain dauerte ca. 45 Minuten.
Green-Mango Tours können wir wirklich sehr empfehlen. Es hat alles sehr gut funktioniert. Auch eine kurzfristige Änderung des Treffpunktes war kein Problem. Die komplette Abwicklung war einwandfrei.

 
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